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13 Dezember 2007

Ananasanbau in Costa Rica – Skandalöse Methoden

Geschrieben von Gerhard Zirkel in Kategorie: Südamerika .

 

Die Ananas ist in letzter Zeit insbesondere wegen ihrer angeblichen fettverbrennenden Wirkung groß in Mode gekommen. Entsprechend hoch ist natürlich die Nachfrage bei den Erzeugerländern.

Die Bedingungen unter denen die begehrten Früchte angebaut werden, sind aber nicht immer einwandfrei. Besonders in Costa Rica ist da so einiges im Argen, wie der aktuelle Ananas-Report der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000 zeigt.

Nach Angaben von Global 2000 zerstört der Ananasanbau den Regenwald, gefährdet die Biodiversität und verunreinigt zahlreiche Flüsse und so auch das Trinkwasser vieler Dörfer Costa Ricas. Zudem werden die Arbeitskräfte auf den Plantagen schlecht bezahlt und müssen harte und aufgrund des Pestizideinsatzes stark gesundheitsgefährdende Arbeiten verrichten.

Bereits 2005 umfassten die Ananaskulturen in Costa Rica 25.000 Hektar Land. Diese Fläche wird kontinuierlich vergrößert und dabei wird oft illegal der Regenwald abgeholzt. Dies führt unter Anderem zu Störungen des lokalen Wasserhaushaltes und zu starken Bodenerosionen.

Den kompletten Report gibt es unter folgender Adresse:

http://www.global2000.at/pages/ananas_report.htm

Gerhard Zirkel

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Ein Kommentar bis jetzt...

Costa Rica – Heile Welt oder Problemland? » Von Gerhard Zirkel » Der Waldblog schrieb:

27 Februar 2008 at 11:49.

[...] (http://www.waldb…thoden/), der Bananenanbau, Holzplantagen und neuerdings der ungehemmte Einsatz von Gentechnik führen [...]

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