18 März 2008
Winterstürme setzen Chinas Wald arg zu
Geschrieben von Gerhard Zirkel in Kategorie: Asien .
Schneefall, eisige Temperaturen, Stürme, Graupel und Eis haben in den letzten Monaten gewaltige Schäden an den Wäldern Chinas angerichtet.
Fast 21 Millionen Hektar Wald sind beschädigt, eine Fläche halb so groß wie Deutschland und ein Zehntel der chinesischen Waldfläche. Einen solch gewaltigen Schaden hat es schon lange nicht mehr gegeben, Experten schätzen dass es Jahrzehnte dauern wird, bis sich die betroffenen Gebiete erholt haben.
Mit am stärksten betroffen war wohl die Provinz Kanton in China, hier wurden 700 000 Hektar Wald und Anpflanzungen schwer beschädigt. Im nationalen Schutzpark Nanling wurden 90 Prozent der Waldfläche zerstört. In der Provinz Jiangxi wurden ganze Bambuswälder vernichtet
Viele der im Wald lebenden Tiere sind ebenfalls stark betroffen, so sind viele Silberfasane umgekommen, ihre Kadaver liegen in den Betroffenen Gebieten auf den Wegen. Es werden für das Frühjahr Seuchen unter der Tierwelt befürchtet.
Ein kompletter Artikel zum Thema findet sich unter:
http://www.waldportal.org/aktuell/news/news.taiga.20080317/
Gerhard Zirkel
Stichwörter: China, Jiangxi, Kanton, Stürme, Wald, WinterÄhnliche Artikel: