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21 März 2008

Das echte Dschungelcamp – Teil 6

Geschrieben von Gastautor in Kategorie: Annette in Costa Rica .

 

Heute leider keine Fotos, weil Ostern ist und damit auch das Internetcafe in David, Panama geschlossen ist, seufz… Bier darf man an Ostern, bzw. Karfreitag auch nicht kaufen… SEUFZ…

Vorgestern haben wir die beiden Kanadier verabschiedet und wie es sich gehört ein Bäumchen hinter Miguels Haus gepflanzt, die Fotos stell ich beim nächsten mal ein…

Die beiden gehen jetzt wieder zum Ski fahren…

Mit den Mücken- und anderen Stichen hält es sich glücklicherweise in Grenzen, dafür sollte man sich drauf einstellen, dass man selbst im zweiten Stock andere ungebetene Besuche bekommt- bei mir haben sich zwei Echsen eingeschlichen, eine kleine und auch ein etwas größeres *ca. 10 cm, Exemplar. dann auch ein kleiner grünbrauner Vogel, der sich einnisten wollte, es sich dann aber wieder anders überlegt hat.

Wo meine Toleranzgrenze allerdings aufhört sind Kakerlaken ÜBER meinem Bett… wenn man mit echten Gentlemen reist ist dieses Problem schnell gelöst- Gerry fängt das Vieh mit der bloßen Hand! was mache ich nur ohne die beiden?

Tja, dann noch ein paar Dinge zu den alltäglichen Problemchen, mit denen man hier zu kämpfen hat oder auch- warum ich immer noch kein Mobiltelefon habe…

Wie ich manchen von euch bereits berichtet habe, bekommt man als Ausländer in Costa Rica keine Prepaidkarte… gleich am ersten Tag musste ich feststellen, dass das tatsächlich stimmt, denn das Telefonieren wird staatlich subventioniert und kann daher nur von Staatsbürgern in Anspruch genommen werden- einen Antrag kann man zwar über einen Einheimischen stellen, das nimmt dann aber auch recht viel Zeit in Anspruch und dann stellt sich die Frage, wer für die laufenden Kosten aufkommt. Ich werd es mal mit einer panamesischen Prepaidkarte versuchen…

Mein deutsches Handy hat zwar ein Netz, aber die sms, die ich an die Ticos schreibe verschwinden im Nirwana, so kommt zum Beispiel die Info, dass drei Busse bei der Finca-Pasiflora Haltestelle ohne anzuhalten trotz winken einfach vorbeigezischt sind, nie bei Miguel an…
Man darf es halt einfach nicht eilig haben, oder wie der Miguel sich auszudrücken pflegt- es kann zwei Stunden oder zwei Tage, vielleicht auch mal zwei Wochen dauern, bis man irgendwo ankommt…

Außerdem sind, seit ich angekommen bin, ein Monitor und ein Rechner zusammengebrochen, der Rechner glücklicherweise auf Garantie und bei Wade und auch das Auto der Forststudenten… ich weiß wirklich nicht, ob man das noch Zufall nennen kann…

Zum Schluss noch eine kleine Info zu der großartigen Erfindung, der living fences- die sind nicht nur zum Einzäunen gut, sondern werden auch für Viehfutter, weitere Zaunpfosten, Schatten oder auch Brennholz benutzt. so ein Stapel abgeschnittener, zukünftiger Pfosten hält sich ein paar Monate…

hasta luegos
Annette
www.pro-regenwald.de


Linktipp: Handy PC

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2 Kommentare bis jetzt...

Jutta schrieb:

21 März 2008 at 21:40.

Hey,
wünsch’ dir frohe Ostern! Bekomm immer richtig Fernweh beim Lesen…Hier hats heute doch tatsächlich gehagelt und geschneit. Kannste dir bestimmt grad beim Schwitzen unter Palmenblättern gar nicht vorstellen, was?
Ganz lieben Gruß, pass schön auf dich auf;-)
Jutta
Bestell Wade und Familie ganz liebe Grüße von mir!!

Gernot schrieb:

22 März 2008 at 13:32.

Hallo,
deine Berichte gefallen mir. Es ist immer schön über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.
Frohe Ostern und alles Gute – Gernot

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