24 März 2008
Das echte Dschungelcamp – Teil 7 – Panama
Geschrieben von Gastautor in Kategorie: Annette in Costa Rica .
„Oh wie schön ist Panama“… seit ich am Strand von Las Lajas war, kann ich dem voll und ganz zustimmen. Vaqueros (die latino-Variante von Cowboys) galoppieren am Straßenrand, Pferde dösen auf Veranden und praktischerweise auch fertig gesattelt auf Kleinlasterladeflächen.
Aber eigentlich bin ich ja wegen der Aufforstungsflächen von Futuro Forestal hergekommen… vor dem Büro treffe ich Petra, die hier die Führungen macht und ein paar Minuten später stoßen auch noch Sarah und Albert von einem größeren, amerikanischen Beratungsunternehmen dazu… sie möchten herausfinden, ob Aufforstungsflächen auch ökologisch sein können.

Bei Futuro Forestal werden wir positiv überrascht- statt der gewohnten öden Teakwüsten hört man hier auch Vögel zwitschern (das hört sich jetzt vielleicht etwas komisch an, kann aber tatsächlich ein Indikator sein), denn hier wird der aufkeimende Unterwuchs nicht mit Herbiziden bekämpft, sondern darf einfach weiter wachsen, der eine oder andere brauchbare Baum ist ja schließlich auch dabei, der nach der Ernte des Teak schnell an Höhe gewinnen kann.
In Panama baut Futuro Forestal auch einige einheimische Baumarten an- eine davon ist eine alte Bekannte- eine Verwandte der toten afrikanischen Bäume auf der Fläche, die zukünftig von den Dos Philippos betreut werden wird.
Nur dass die einheimische Variante ohne Probleme in die Höhe schießt- wie so oft kann man nur anmerken: warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.
Aber das haben die beiden Jungs bei der Planung der zu pflanzenden Baumarten natürlich längst berücksichtigt…
Nach den Pflanzungen bewundern wir den kilometerlangen Sandstrand… wie auch in Costa Rica stehen hier viele Flächen zum Verkauf- aber nur inklusive Hinterland.
Wer auswandern will, der kann sich auch hier von Futuro Forestal beraten lassen.

Zum Beweis, dass ich mich nicht irgendwo am Mittelmeer aufhalte: auf dem Foto seht ihr eine wohlbekannte Steinfrucht.
Ursprünglich aus Ozeanien stammend, lässt sie sich über die Meere treiben und schlägt Wurzeln, wo es ihr gefällt… sechs Wochen auf See sind für sie kein Hindernis, sondern wirken im Gegenteil sogar keimfördernd.
Und wer errät, was daneben liegt??
Etwas verspätet: der Kakaobaum, die Machte und ich oder so ähnlich…

Hasta Luegos
Annette
www.pro-regenwald.de