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13 Februar 2012

Energie sparen beim Wohnen

Geschrieben von Gerhard Zirkel in Kategorie: Allgemein .

 

Das Thema Energie ist in aller Munde. Nicht nur oberflächlich beim medienwirksamen Klimawandel sondern auch bei Menschen, die sich wirklich Gedanken um ihre Lebensgrundlage, vereinfacht auch als “Umwelt” bezeichnet, machen.

Einer der größten Energieverbraucher ist bei vielen Menschen das Haus in dem sie leben. Im Winter muss es geheizt werden und so manche Menschen kühlen auch im Sommer, leider steigen die Verkaufszahlen von kleinen Klimaanlagen für Zuhause rapide an.

Mit steigendem Energieverbrauch steigen aber auch die Kosten, was so manchen Hausbesitzer oder Häuslebauer dann doch dazu bringt, sich Gedanken über Wärmedämmung zu machen oder gleich ein ökokorrektes Energiesparhaus zu planen.

Denn leider ist es gar nicht so einfach, ein älteres Haus dazu zu bewegen Energie, allen voran Heizenergie einzusparen. So leicht wie es manche Anbieter von Wärmedämmsystemem anpreisen ist es nicht. Einfach Styropor drauf und gut, klappt in der Regel nicht.

Denn erstens verbraucht alleine die Produktion von Styropor mehr Energie als man jemals einsparen könnte und dann hat dieses Material noch eine ganze Reihe weiterer Nachteile. Es ist absolut Luft- und Feuchtigkeitsundurchlässig, es ist leicht brennbar und bei den meisten gedämmten Häusern entstehen Kältebrücken, die die Schimmelbildung im Innenraum begünstigen.

Um die Luftfeuchtigkeit im Innenraum so weit zu senken, dass kein Schimmel auftritt, muss man dann so viel lüften, dass die Heizkosten eher steigen als fallen. Um ein altes Haus so zu dämmen, dass diese Nachteile nicht entstehen muss man schon tief in die Tasche greifen und das richtige Material verwenden, wenn es überhaupt machbar ist. Informationen zu diesen Themen finden sich beispielsweise bei den Baubiologen.

Bei einem Neubau ist das nicht ganz so schwierig, denn hier können die eingesetzten Materialien gleich von Anfang an aufeinander abgestimmt werden. Als ideal gelten hier massive Holzhäuser, denn die erreichen mit einem einschaligen Aufbau sehr gute Dämmwerte. Einschalig bedeutet, dass hier nur Holz zum Einsatz kommt, ohne weitere Dämmstoffe. So entstehen weder Kältebrücken, noch schlägt sich irgendwo im Wandaufbau Wasser nieder. Der Feuchtigkeitsaustausch mit der Außenwelt ist jederzeit möglich, das ergibt ein sehr gutes Raumklima.

Um so ein Haus ökologisch korrekt zu erbauen, muss das Holz natürlich aus nachhaltiger Erzeugung und am besten aus der Region stammen. Alles andere bringt schon wieder zu viele Nachteile in Sachen Energieverbrauch bei Herstellung und Transport.

Ein weiterer Vorteil eines solchen Hauses ist, dass das Holz normalerweise völlig unbehandelt zum Einsatz kommt. Hat das Haus nach 100 oder 200 Jahren seine Lebensdauer durchlaufen, kann es im Holzofen des neuen Hauses noch als Wärmequelle genutzt werden.

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