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14 Februar 2012

Urlaub ohne Ressourcenverschwendung

Geschrieben von Gerhard Zirkel in Kategorie: Allgemein .

 

Wer sich mit Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigt, der steht oftmals vor einem großen Problem. Einerseits möchte man gelegentlich ausspannen und mit der Familie in den Urlaub fahren, andererseits sind gerade Urlaube oft mit gewaltigem Einsatz von Energie und Ressourcen verbunden.

Allen voran natürlich die Flüge in die jeweiligen Zielregionen. Um die kommt man bei Zielen in exotischen und fernen Länder kaum herum, man kann zwar den CO2-Ausstoß ausgleichen in dem man für einen gewissen Betrag Bäume pflanzen lässt. Aber solche Modelle sind meist nur Augenwischerei und beruhigen das Gewissen. Für unser Ökosystem sind sie nicht all zu nützlich.

Da bleibt einem nur, auf das Fliegen zu verzichten. Entweder steuert man seine Fernreiseziele mit dem Zug oder dem Schiff an, was sich die wenigsten unter uns zeitlich leisten können, oder man fährt gleich nicht so weit weg.

So gibt es schließlich auch in Deutschland schöne Ziele, hier lassen sich beispielsweise auf Amrum Ferienwohnungen finden. Amrum ist mit dem Zug zu erreichen – und natürlich dann mit dem Boot. Fliegen ist nicht nötig, das spart Energie.

Aber noch ein weiterer Punkt ist sehr wichtig und zwar die Art der Unterkunft. Der zweite große Energieverschwender ist nämlich das Urlaubshotel selbst. Jeden Tag werden die Zimmer komplett gereinigt, die Handtücher gewaschen, womöglich auch das ganze Bettzeug gewechselt.

Der Energieaufwand alleine dafür ist gigantisch. Dazu kommen die ganzen Serviceleistungen eines solchen Hauses, die zwar immer verfügbar sind aber nur selten genutzt werden. In wärmeren Reisezielen kommen ausgedehnte Poolanlagen dazu.

Die verbrauchen nicht nur unglaublich viel Wasser sondern auch Energie für Heizung, Kühlung, Reinigung etc. von den Chemikalien zur Desinfektion ganz zu schweigen. Aber auch ohne Pool verbrauchen Hotels gerade in trockeneren Regionen viel zu viel Wasser.

Während nämlich die Einheimischen mit wenig Wasser gut zurechtkommen, müssen Hotelgäste auch in der Wüste immer noch täglich Duschen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Gegen den hohen Wasserverbrauch hilft zwar nur Mitdenken und Sparsamkeit des Gastes aber alle anderen Aspekte fallen bei einer Ferienwohnung deutlich ökologischer aus. Hier wird nicht jeden Tag alles auf Teufel komm raus gereinigt und ausgetauscht, hier kann man sich auch mal selber versorgen, was den Restaurantbesuch spart usw.

Gerade für Familien mit Kindern ist so eine Ferienwohnung also nicht nur finanziell attraktiv, sondern auch Ökologisch.

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